Meditation

Die größten Ereignisse sind nicht unsere lautesten, sondern unsere stillsten Stunden.

Friedrich Wilhelm Nietzsche

Meditieren nach 
Dr. Joe Dispenza

Mentales Üben ermöglicht uns den Zugang zu unserem Unterbewusstsein ohne zu Analysieren

Um die Stressreaktion des Körpers zu unterbrechen, braucht es Bewusstwerdung.

Es besteht ein Unterschied zwischen der Bewusstwerdung und der Analyse.

Unter Bewusstwerdung versteht man das Wahrnehmen eines Gedankens oder eines Gefühls.

Die Analyse führt über das reine Beobachten hinaus zu einem bewerten.

Meditation hilft Ihrem Gehirn und Ihrem Körper, wieder in Balance zu kommen indem Sie sich Bewusst werden. Sie werden sich Ihrer eigenen Unbewussten Denk und Fühlweisen bewusst. Es hilft Ihnen, innere Gelassenheit zu erlangen – ganz einfach, weil es korrigierende Auswirkungen auf die Funktionsweise ihres Gehirns hat.

Unser Gehirn hat ein ungeahntes regeneratives Potenzial, aber es braucht ein wenig Unterstützung, um diese Funktion auch ausführen zu können. Wenn wir es ständig auf Hochtouren laufen lassen, wenn es ständig im Ausnahmenzustand „Stress“ ist, kann es sich nicht regenerieren. Depression und chronische Krankheiten haben oft ihren Ursprung in einer lang anhaltenden Stressreaktion des Körpers.

Wenn im Kopf alles harmonisch abläuft, läuft auch im Leben alles harmonisch. Wenn Körper, Seele und Geist harmonisch miteinander arbeiten, wachsen wir über uns hinaus. Dann wachsen wir an unseren Aufgaben, dann finden wir Lösungen, für die wir im Stress blind gewesen sind.

Entmystifizieren der Meditation

In vielen Kulturen und Zivilisationen, vergangenen und gegenwärtigen spielen Meditation und Achtsamkeit eine bedeutende Rolle.

Verschiedene Beschreibungen der Meditation:

Sich selbst erkennen

Sowohl Sokrates als auch Plato sprachen von der Notwendigkeit, dass der Mensch sich selbst erkennt. Sokrates sagte, dass Menschen sich lächerlich machen, wenn sie versuchen rätselhafte Dinge zu verstehen, bevor sie sich selbst verstehen. Plato weit darauf hin, dass Selbsterkenntnis außerordentlich hilfreich ist, um die menschliche Natur an sich zu verstehen.

Das selbst kultivieren

Im Sanskrit bedeutet Meditation „das Selbst kultivieren“. Wenn Sie einen Garten pflanzen, dann kultivieren Sie zuerst die Erde indem Sie unerwünschte Pflanzen, Unkraut und Steine entfernen. Dann lockern Sie die verklumpte Erde auf. Damit legen Sie neuen Humus und Nährstoffe frei. So bereiten Sie den Boden, um dann neue Samen zu säen und diese keimen zu lassen, sodass die zarten Sprößlinge sich leicht verwurzeln können. Jetzt kann Ihr Garten besser gedeihen.

Nachdenken, Vertiefen, Fokussieren oder Planen

Gemäß dem Merriam-Webster-Wörterbuch kann Meditation bedeuten:

– Nachdenken oder sich in etwas zu versenken
– Mentale Übungen, um die Wahrnehmung zu schärfen
– Beobachten der eigenen Gedanken
– Schmieden von Plänen
– Mentales Üben

Haben wir Ihr Interesse geweckt?